Exportkontrollvorgaben in Deutschland, der EU und den USA sind komplex und unterliegen einem ständigen Wandel, insbesondere im sicherheitskritischen Defence-Sektor. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern zunehmend auch ein strategischer Erfolgsfaktor. Verstöße können gravierende rechtliche und wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen – für Unternehmen wie für deren Führungspersonal.

Dieser Brennpunkt gibt praxisnahe Einblicke in zentrale Regelwerke und zeigt auf, wie ein effektives Export-Compliance-System aufgebaut werden kann. Im Fokus stehen sowohl europäische als auch US-amerikanische Anforderungen, darunter Besonderheiten der ITAR, EAR sowie Herausforderungen rund um Technologietransfer und -kontrolle. Teilnehmer erfahren, wie Risiken frühzeitig erkannt und regulatorische Anforderungen effizient umgesetzt werden können.
Themenschwerpunkte:
- Anforderungen an die Export Compliance: Aufbau eines Internal Compliance Program (ICP)
- Klassifizierung von Rüstungsgütern, Abgrenzung zu Dual-Use Gütern
- Technologietransfer & Technology Control Plan (TCP)
- U.S.-Exportkontrollrecht: EAR (600/500 series, License Exceptions etc.)
- ITAR-spezifische Herausforderungen: Deemed Reexports, U.S. Persons abroad
Zielgruppe:
Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Export, Recht, Technik, Sicherheit und Compliance, insbesondere aus Unternehmen mit Defence- oder Dual-Use-Bezug.
Inkl. gemeinsamem Lunch für Diskussionen und Netzwerken.
Referenten:
Svenja Soehnle, CREYDT.LAW Rechtsanwälte
Dr. Matthias Creydt, CREYDT.LAW Rechtsanwälte
Bild: Bundeswehr/Cora Mohrdieck | Smile Studio AP/Adobe Stock
Tagungsgebühr
89,00 € zzgl. MwSt.
Sprache: Deutsch
Absagen:
Im Falle, dass angemeldete Personen ihre Teilnahme an dem Seminar absagen, werden die Teilnahmegebühren nur dann storniert, wenn die Absage bis spätestens 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn erfolgt ist. Die Absage bedarf der Textform. Bei späteren Absagen oder Nichtteilnahme wird der volle Teilnahmebeitrag fällig.