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EMMIA - European Mobile & Mobility Industries Alliance



EMMIA-Policy Learning Platform

Mobile Dienstleistungen verändern unser Privat- und Geschäftsleben grundlegend. Businessmodelle, soziale Bindungen, Arbeitsleben wandeln sich dramatisch. Europa sollte diese Veränderungen anführen, und nicht nur folgen. Wie die derzeitigen Erfahrungen zeigen, ist es im Bereich mobiler Hardware und Software schwierig für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, in diesem rasant veränderlichen Markt zu punkten.

Viele europäische Regionen und Städte investierten erfolgreich in moderne Mobilitäts- und Verkehrsinfrastrukturen, ihnen gehören wettbewerbsfähige Straßen, Flughäfen, Häfen und öffentliche Nahverkehrssysteme. Wettbewerbsfähige Dienstleistungsstrukturen bauen auf starken Infrastrukturen auf. Diese zusammen mit modernen Technologien wie schnellem mobilen Internet und Europas modernsten Raumfahrtinfrastrukturen wie GALILEO und EGNOS, bieten Chancen für zukünftiges und nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze. Insbesondere, wenn man sie mit Europas innovativen Firmen und Entrepreneuren verknüpft. 

In der Plattform engagierten sich unter anderen die Regionen Alpes-Martimes, Baden-Württemberg, Bayern, Dortmund, East-Midlands, Oresund,  Provinz Rom, Katalonien, Luxembourg, Tartu, Trollhättan, Tschechien und Wallonien.

Das Bayerische Aerospace Cluster Management bavAIRia e.V. koordinierte diese europäische Initiative zum Austausch von Strukturen, Methoden, Konzepten zur Förderung mobiler Dienstleistungen durch Städte und Regionen und zur Gewinnung politischer Handlungsempfehlungen.

Weitere Information finden Sie hier.

EMMIA PLP wurde zum Teil von der europäischen Union im Rahmen des Competitiveness and Innovation Programms (CIP) unterstützt.


EMMIA-CULTWAyS

Mobile Dienstleistungen bilden die Basis für neue Geschäftsmodelle und Industrien. Eine davon ist der europäische Kulturtourismus. Viele Touristen bringen heute schon ihr Smartphone aus dem Ausland zum Urlaub in Europa mit. CULTWAyS stellt u.a. touristische Informationen über Tablet-PCs und Smartphones entlang der Via Claudia Augusta von Augsburg über Füssen nach Reute, und weiter über den Reschenpass nach Meran, Trento, Rovereto bis ans Mittelmeer zusammmen. Die angebotenen Dienstleistungen, wie Wetter und Gefahreninfos, Buchung von Hotels, Informationen von Kulturstätten auf dem Weg, werden alle auf mobilen Applikationen unter verschiedenen Betriebssystem verfügbar gemacht werden. Cluster wie bavAIRia unterstützen Firmen im Bereich dieser „emerging industries“. Außerdem gibt es hier in Bayern ja nicht nur die Via Claudia Augusta, und den Jakobsweg, sondern auch den Limes und den Mozartweg als Teil europäischer Kulturrouten.

Ein zentraler Ansatz der European Mobile and Mobility Industries Alliance sind „Large-Scale-Demonstrators“. Der L-SD CULTWAyS fördert den von kleinen und mittleren Unternehmen getragenen Aufschwung mobiler Dienstleistungen, die sich in die Dienste der Tourismusindustrie stellen. Beim Aufbau des Prototyps werden Barrieren und Lücken im Fördersystem untersucht, genauso wie Chancen bei der Standardisierung von Datenformaten und Interfaces. Ziel ist es die hier gefundenen Lösungen auf andere Regionen in Europa zu skalieren.

bavAIRia suchte in diesem Projekt vor allem Synergien mit dem Anwenderforum Satellitennavigation / Freizeit und Tourismus. Die Projektentwicklung profitierte sehr von den Erfahrungen und der Vorreiterrolle der teilnehmenden Firmen und umgekehrt kamen neue europäische Impulse in das Forum, siehe hier: Forum Tourismus & Freizeit und hier