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Additive Fertigung für kleine & mittlere Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtindustrie

Additive Fertigungsverfahren haben sich zu einer der innovativsten Lösungen bei der Herstellung von komplexeren Bauteilstrukturen sowohl in der Luftfahrt, also auch in der Raumfahrt entwickelt und sind dabei, sich immer breiter zu etablieren.

Dies betrifft vor allem große Unternehmen wie Airbus, Premium Aerotec oder OHB, die hier auf weiter Ebene eigene Erfahrungen sammeln, sei es für optische Baugruppen, für das Moonvillage oder zur Herstellung komplexer Strukturteile im Flugzeugbau, die vor allem Gewicht und Material sparen.

 

Für kleinere und mittlere Unternehmen ist die Ausrichtung eines Maschinenparks hin zu neuen Produktionsverfahren sehr kostenintensiv, insbesondere da der technische Fortschritt bei diesen Maschinen sehr schnell voranschreitet und damit Kaufentscheidung nicht gerade erleichtert.

Oft sind hier Lohnfertigungsunternehmen, die sich nur auf die Auftragsfertigung genau spezifizierter, additiv gefertigter Teile spezialisieren, langfristig günstiger.

 

Um hier etwas mehr Transparenz im Markt zu schaffen und den kleinen und mittleren Unternehmen Orientierung zu geben, haben sich die drei bayerischen Cluster Management-Organisationen, Cluster Mechatronik und Automation, Cluster Neue Werkstoffe und Cluster Aerospace – bavAIRia zu dem gemeinsamen Projekt „„Additive Fertigung für kleine & mittlere Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtindustrie“ zusammengeschlossen“.

 

Das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie förderte die Zusammenarbeit der drei bayerischen Cluster im Rahmen des Cross-Cluster-Programmes in der Zeit von September 2016 bis Ende 2017 zu 50 %.

 

 

Aktivitäten

Im Rahmen des Cross-Cluster Projektes wurden vier gemeinsame Workshops in Augsburg, Fürth und Garching veranstaltet.

 

Der erste gemeinsame Workshop der drei Cluster in dieser Reihe diente der Bedarfsanalyse. Der „Bedarfsanalyse-Workshop“ am 28. März 2017 wurde gemeinsam in Augsburg beim Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV) ausgerichtet. Im Kreis eines Dutzends Schlüsselakteure der drei Cluster einigte man sich auf die Ausrichtung der künftigen gemeinsamen Projektarbeit:

 

Die Haupthemen, die sich bei beiden Seiten, den Luft- und Raumfahrtkunden auf der einen Seite und den Maschinenherstellern, Auftragsfertigern und Qualitätssicherern auf der anderen Seite herauskristallisierten, waren:

 

- Fokusthema: „Standards & Qualitätssicherung“ am 27. Sept. 2017 in Augsburg

- Fokusthema: „Materialien & Werkstoffe“, am 19. Okt. 2017 in Fürth

- Fokusthema: „Aus- & Weiterbildung", am 6. Dez. 2017 in Garching.

 .

Auch die auf der Münchner airtec Messe Ende Oktober 2016 von bavAIRia durchgeführten etwa ein Dutzend Besucher- und Ausstellerinterviews bestätigten obige Schwerpunktsthemen. Der vom Cluster Neue Werkstoffe implementierte online-Fragbogen der drei Cluster bestätigte beide, die im Bedarfsworkshop herausgearbeiteten Interessensschwerpunkte und die Interessen der Messebesucher und Aussteller.


Es wurde deshalb gemeinsam beschlossen, zu jedem dieser drei Themen passend je einen Workshop federführend durch eine Clusterorganisationen bei einem bayerischen Key Player für Additive Fertigung zu veranstalten. Motivation war vor allem, den Teilnehmern der Workshops Additive Fertigung zum Anschauen und Anfassen nahe zu bringen.


Der letzte Workshop und das Projekt wurden Ende 2017 mit einem Aufruf zur Unterschrift eines gemeinsam erarbeiteten Letters of Intent, hier der Text, beendet.

 

bavAIRia e.V. bedankt sich für die freundliche Unterstützung des Projektes durch das Bayerische Wirtschaftsministerium.