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US-Markteintrittsstrategien

bavAIRia e.V. Informationsveranstaltung:

"US-Markteintrittsstrategien für Luft- und Raumfahrtunternehmen" USA wirbt um deutsche Luft- und Raumfahrtunternehmen

"In den letzten fünf Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für ausländische Unternehmen, die in den USA Fuß fassen möchten, deutlich verbessert. Die US Regierung hat einen neues Programm „SelectUSA"  lanciert, um ausländischen Firmen bei Markteinstieg und Expansion in den USA zu unterstützen, erklärte Edward Fantasia, Vertreter des SelectUSA Programs im US-Generalkonsulats in München, anlässlich der Informationsveranstaltung "US-Markteintrittsstrategien für Luft- und Raumfahrtunternehmen", zu dem das Aerospace Cluster bavAIRia in die Räume des Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie vergangenen Donnerstag eingeladen hatte. Rund 50 Spitzenvertreter bayerischer Luft- und Raumfahrtunternehmen folgten den Ausführungen.
„Durch eine Mentalitätsänderung, zum Teil als Folge der Finanzkrise, ist eine grundlegende positive Neuorientierung auf allen Ebenen von Politik und Wirtschaft gegenüber ausländischen Firmen entstanden die ihren Beitrag zu Aufschwung, Beschäftigung, Re-Industrialisierung und Exportwachstum des Landes leisten. Ausländische Firmen sind in den USA jetzt um so mehr willkommen.“ so Fantasia. Dieser Trend wird verstärkt durch wettbewerbsfähige Energiekosten, hohe Produktivität und eine exzellente Cluster- und Zulieferer-Infrastruktur.  Nicht zuletzt, spielt die Berufsausbildung qualifizierter Fachkräfte in den USA eine immer wichtigere Rolle. Inzwischen sind die Prognosen für die nächsten fünf Jahre sehr positiv. In den USA ist man jetzt bemüht, seine Position als führende Industrienation und attraktiven Standort zu behaupten.".
bavAIRia hat mit der Region Fairfax County zwischen Washington D.C. und dem Dulles International Airport gelegen, vor einem Jahr Kontakt aufgenommen. „Diese Region, im Osten der USA gelegen, ist ein geeigneter Markteintrittspunkt für bayerische Unternehmen“, so Bernhard Schmidt, Geschäftsführer des Cluster Aerospace. Die Rahmenbedingungen für Ansiedlungen wegen der Nähe zur Hauptstadt, der Präsenz wichtiger US-Aerospace Firmen und nicht zuletzt der Unterstützung der dortigen Regionalfördergesellschaft Fairfax County Economic Development Authority seien sehr gut. bavAIRia will daher die Kooperation mit dieser Organisation festigen und ausbauen.

Frau Dr. Ulrike Wolf, Leiterin der Abteilung Auswirtschaft und Standortmarketing im Bayerischen Wirtschaftsministerium, bekräftigte das Interesse der Bayerischen Staatsregierung an internationalen Kooperationen der bayerischen Cluster und warb für den Ausbau der gegenseitigen Beziehungen und die Zusammenarbeit des Clusters Aerospace mit den Luftfahrtunternehmen in Fairfax County. Den bayerischen Unternehmen stellte Frau Dr. Wolf das umfangreiche Förderangebot der Außenwirtschaft vor, das Unternehmen den Markteinstieg erleichtert (www.aussenwirtschaft-in-bayern.de). In den USA ist der Freistaat selbst mit zwei Büros in New York und in San Francisco vertreten.

„Fairfax County an der Ostküste der USA ist für europäische Luft- und Raumfahrtunternehmen ein hoch attraktiver Standort. Mehr als 200 europäische Unternehmen haben sich hier bereits angesiedelt und wir hoffen auf weiteren Zuwachs“, führt  Jatinder Kaur Khosla, Fairfax County Economic Development Authority (FCEDA) als Vertreterin ihrer Organisation aus.

Erfahrungsberichte europäischer Unternehmen, die in den USA bereits verankert sind, wie  Dr. Wolfgang Griethe, Firma Tesat, und  Nikolaos Papadopoulos, Firma u-blox bestätigen den Trend. Papadopoulos, Präsident von „u-blox America“, ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterbausteinen für Elektroniksysteme im Bereich der Positionierung und drahtlosen Kommunikation, bezeichnete Fairfax County „als den optimalen Standort für unsere Geschäfte, da er uns erlaubt, aufgrund der mäßigen Zeitverschiebung, zu den gängigen Arbeitszeiten mit dem Headquarter in Zürich zu kommunizieren und gleichzeitig die Absatzmärkte in den gesamten USA, einschließlich der Westküste zu bedienen“. Neben den einschlägigen geschäftsrelevanten Faktoren betonte Herr Papadopoulos das angenehmen und sehr europäische Lebensklima in der Region, das seiner Familie und ihm als gebürtigen Allgäuer, sehr zugutekommt.

Chris Mahlert von  EADS Eurocopter:
„Die Erfahrung zeigt, dass die USA jetzt vor allem Wert auf die Beschäftigung in den USA legt. Weltweit setzt sich der Trend durch, dass man nur noch gemeinsam produzieren kann. 70% eines Hubschraubers sind Zulieferteile. Und nicht zuletzt durch militärische Aufträge stellt sich der Erfolg in den USA ein“.

Ansprechpartner:

Thomas Warg        Tel:    +49 (0)151 27575603
Pressesprecher

Ansprechpartner, Markteintritt USA:

Andreas Woidich und Stefan Pommer      Tel. +49 (0)89 273 49 343
European Marketing Directors (München), Fairfax County, Virginia

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