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Informationen zur Corona-Krise

Durch die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung und Bayerischen Landesregierung sowie aufgrund der dramatischen Situation der Airliner wird klar: Die Maßnahmen zur Abwehr des Corona-Virus werden auch die Luft- und Raumfahrtbranche massiv betreffen. In dieser kritischen Situation haben wir einige wichtige Informationen und Hinweise zu staatlichen Unterstützungen für Sie zusammengestellt und geben Ihnen diese unten stehend weiter.

 

Informationen von Firmen für Firmen inkl. aktuelle Angebote und Gesuche finden Sie auf unserer neu eingerichteten digitalen Pinnwand.

 

 


Experten-Analysen der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Luftfahrtindustrie

Die folgende Berichte werden regelmäßig aktualisiert. Die aktualisierten Versionen werden hier regelmäßig upgedatet.


Die LfA unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit Krediten und Risikoübernahmen.
Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Fördermaßnahmen.



zur Ermittlung der Situation der Luftfahrtzulieferer in Deutschland führte die h&z Unternehmensberatung AG in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) sowie den Landesverbänden und Clustern vom 6. bis 8. April 2020 eine Erhebung „Studie: Auswirkungen der Corona Pandemie auf die deutsche mittelständische Luftfahrtzulieferindustrie“ durch.

Ziel der Befragung war es, die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise auf die Branche und die aktuelle Sicht der Unternehmen, ihre Einschätzungen und Erwartungen, zu erfassen.

Am 24. April 2020 veröffentlichten der BDLI und die h&z Unternehmensberatung die Ergebnisse zur Marktumfrage.

Wichtige Kernergebnisse sind:

  • Zusammenbruch des weltweiten Luftverkehrs bedingt dramatische Situation für mittelständisch geprägte Zulieferkette in Deutschland
  • 89 Prozent der Unternehmen rechnen mit weitreichenden, teils sogar existenzbedrohenden Folgen aus der Corona-Krise
  •  Konkrete Maßnahmen zur Überbrückung des Krisenzeitraums erforderlich: Finanzierungshilfe für Luftfahrtzulieferer
  • Frühestens ab 2023 wird Niveau von 2019 erwartet

Mehr Informationen sowie die Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Exklusiv für bavAIRia Mitglieder bieten wir am 12. Mai 2020 ein Webinar mit der Vorstellung der Ergebnisse sowie Q&A an. Infos zum Webinar finden Sie hier.


(München, 17.04.2020). Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie gibt es eine hohe Nachfrage sowohl nach Medizinprodukten und persönlicher Schutzausrüstung als auch nach weiteren Produkten, von denen man sich einen Effekt auf das Infektionsgeschehen und damit auf die Sicherheit der Menschen er-hofft. Gerade aufgrund der behutsamen Lockerungen für das Tätigwerden der Wirtschaft in einem sicheren Arbeits- und Kundenumfeld entsteht ein schneller und enormer Bedarf nach solchen Gütern.

Mit unserer Plattform als Beitrag zur marktkonformen Deckung dieser Bedarfe setzt die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Plattform www.plattform-corona-schutzprodukte.de auf, die ab Montag, den 20. April 2020, zur Verfügung steht.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Soforthilfeprogramm Corona

Von der wesentlichen Verbesserung profitieren erstens Unternehmen der Landwirtschaft und der landwirtschaftlichen Primärerzeugung wie etwa Gärtnereien sowie zweitens wirtschaftlich tätige Körperschaften des Non-Profit-Sektors. Das trifft beispielsweise auf Vereine, Stiftungen oder gemeinnützige GmbHs als Träger von Schullandheimen, Jugendherbergen und Bildungseinrichtungen zu. Daneben gilt das Programm weiterhin unverändert für Unternehmen, die wirtschaftlich und damit am Markt tätig sind. Bayern verzahnt sein bayerisches Programm „Soforthilfe Corona“ noch enger mit dem entsprechenden Bundesprogramm. Die Staatsregierung legt dafür einen erweiterten Kreis an Anspruchsberechtigten fest. Das Soforthilfe-Programm ist ein wichtiges Instrument, die Liquidität zahlreicher Unternehmen in der Krise zu sichern. Insgesamt umfasst das bayerische Programm „Soforthilfe Corona“ Mittel in Höhe von fünf Mrd. Euro.

Erweiterte Haftungsfreistellung bei Kreditprogrammen der LfA

Die Versorgung mit kurzfristiger Liquidität kann für Unternehmen in der Krise existenzentscheidend sein. Um schnell helfen zu können, hat die LfA-Förderbank Bayern bereits Darlehensprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise aufgelegt. Nach einer Änderung der beihilferechtlichen Vorgaben der EU wird das Angebot der LfA nun noch um ein neues Darlehensprodukt mit einer 100-prozentigen Haftungsfreistellung für Kleinunternehmer bis 10 Mitarbeiter ergänzt. Unternehmen bis 5 Mitarbeiter können dabei Darlehen bis zu 50.000 Euro erhalten, Unternehmen bis 10 Mitarbeiter bis zu 100.000 Euro. Die notwendige Risikoentlastung der LfA in Höhe von bis zu insgesamt 12 Mrd. Euro soll durch entsprechende Rückbürgschaftsermächtigungen im Rahmen der parlamentarischen Behandlung des 2. Nachtragshaushalts 2019/2020 berücksichtigt werden.


bavAIRia e.V. Mitgliederbefragung zur den Auswirkungen der Corona-Krise

Um uns einen ersten Überblick über die Auswirkungen der derzeitigen Lage zu verschaffen, haben wir in der vergangenen Woche eine kurze Befragung unserer Mitglieder durchgeführt. Die Ergebnisse können Sie der entsprechenden Grafik entnehmen.

Um auch die längerfristige Entwicklung im Auge zu behalten, planen wir diese Umfrage im Zeitverlauf noch einmal zu wiederholen bzw. in Koordination mit den anderen Regionalverbänden und dem BDLI eine deutschlandweite Umfrage durchzuführen.


Inhalte: Erhöhung der Unterstützung von Firmen, Lockerung der Antragsvoraussetzungen für Corona Soforthilfe



 

Im Download Bereich finden Sie einen Überblick über alle Fördermaßnahmen des Bundes und des Freistaats Bayern im Bereich Wirtschaft. Ergänzend dazu finden Sie in der Anlage eine weitere Zusammenfassung der KfW zur Corona-Hilfe.

Sicher auch interessant ist das Förderprogramm "go-digital" des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Das BMWi weitet vor dem Hintergrund ‎der Corona-Krise das Modul "Digitalisierung von Geschäftsprozessen" weiter aus. Von der neuen Homeoffice-Förderung profitieren ab sofort kleine und mittlere ‎Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks.‎ Gefördert werden IT-Dienstleistungen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum ‎Ziel haben. Hierzu zählt vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen ‎Hardware. Aber auch Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen ‎Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig. ‎

Mit dieser Internetseite werden Sie Schritt für Schritt durch die ‎Antragsstellung begleitet. Klicken Sie bitte hier!‎


Inhalte: Unterstützung für betroffene Unternehmen (Soforthilfe Corona – siehe auch beiliegende Richtlinien; Finanzielle Unterstützungsangebote, Kurzarbeit, Steuerstundung)


Allgemeinverfügung zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung

siehe Download rechts


Inhalte: Arbeitgeberbestätigung für Ausgangssperren, Finanzierung/Soforthilfen, Arbeitsrecht


Inhalte: Die KfW soll Unternehmen somit kurzfristig die Versorgung mit Liquidität erleichtern und z.B. den Hausbanken der Unternehmen eine erleichterte Kreditvergabe ermöglichen.