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Copernicus Büro Bayern

Copernicus ist der Name des europäischen Erdbeobachtungsprogramms, das vor einigen Jahren von der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ins Leben gerufen wurde. Es hat zum Ziel, Umweltbeobachtungsdaten, die von Satelliten, von Flugzeugen oder durch terrestrische Messnetze gewonnen werden, in geeignet aufbereiteter Form den Bürgern, der Verwaltung, der Wirtschaft und der Politik anzubieten, um ein breites Bedürfnis nach Information über unsere Umwelt und über die Wahrung der zivilen Sicherheit zu erfüllen. Bayerische Firmen und Forschungsinstitute sind stark an der Etablierung entsprechender Copernicus-Dienste beteiligt.

Bis Ende 2012 hieß das Erdbeobachtungsprogramm GMES (Global Monitoring for Environment and Security) und trägt seitdem die neue Bezeichnung "Copernicus". Im Rahmen des Programms „Bayern 2020“ hat die Bayerische Staatsregierung „GMES“ als Leitprojekt definiert, um Bayern die Möglichkeit zu eröffnen, im europäischen Rahmen eine GMES-Pilotregion werden zu können. Auf der Webseite der Europäischen Union finden Sie mehr Informationen zum europäischen Rahmen der Initiative: www.copernicus.eu

Die vom Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie, Erwin Huber, am 5. Oktober 2006, mit Herrn Prof. Dr. Volker Liebig, Direktor für Erdbeobachtung bei der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA, als Gastredner eingeweihte Initiative „GMES bavAIRia“ wird seit Frühjahr 2007 von Herrn Prof. Dr. Manfred Schroeder, bavAIRia e.V. geleitet. Das beim bavAIRia e.V. angesiedelte bayerische GMES-Büro, das inzwischen zu Copernicus Büro Bayern umgetauft wurde, hat zur Aufgabe, bayerische Kompetenzen und Aufgaben im Bereich Copernicus zu identifizieren und miteinander zu vernetzen, um eine effektive Nutzung von Copernicus für Bayern in die Wege zu leiten. Hierzu wurde u.a. der bavAIRia Copernicus Arbeitskreis gebildet.

Die Broschüre „Monitoring für Umwelt und Sicherheit – die Kompetenzen Bayerns in GMES“ stellt in anschaulicher Weise dar, welche Beiträge bayerische Firmen und Forschungsinstitute zu GMES zu leisten vermögen. Die Broschüre gibt es in deutscher und englischer Fassung, siehe unter „Downloads“ und ist zurzeit in ihrer zweiten Auflage verfügbar.

Im Jahr 2009 initiierte das Büro eine Bedarfsstudie zu GMES-Dienstleistungen in Bayern, die vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Verkehr in Auftrag gegeben wurde. Sie bildete die Grundlage für bayerische Projekte aus dem Bereich der Erdbeobachtung, die später dann innerhalb des bayerischen Raumfahrtprogrammes (2011–2013) teilweise gefördert werden konnten.

Durch Bündelung von Kompetenzen und Kapazitäten wird die Fähigkeit zur Kooperation mit weiteren Regionen in Deutschland und Europa im Rahmen von Projekten der Copernicus Initiative gestärkt. Das Land Bayern ist hierzu Mitglied im NEREUS-Netzwerk, www.nereus-regions.eu, dem derzeit 25 europäischen Regionen, die Raumfahrtanwendungen fördern, angehören. bavAIRia vertritt den Freistaat in Sitzungen und Veranstaltungen des Vereines und stellt derzeit den Schatzmeister.

Aktivitäten des Copernicus Büro Bayerns erstrecken sich u.a. auf:

- Den Copernicus Arbeitskreis, in dem sich mehr als 30 Copernicus-Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, Ministerien/Verwaltung und Industrie regelmäßig mehrmals im Jahr treffen. 

- Die Organisation von Veranstaltungen mit Copernicus-Bezug:

-- Das letzte Highlight war der mit der Europäischer Raumfahrtbehörde ESA und dem NEREUS-Netzwerk sowie der Region Wallonien zusammen veranstaltete Workshop zu „Natural Resource Management using Copernicus‘ Services and Data“, am Do., 12 November 2015, der in den Räumen und mit Unterstützung der IHK für München und Oberbayern stattfand. Die Vorträge sind online verfügbar: http://www.bavairia.net/dienstleistungen/fachveranstaltungen/copernicus-workshop/

- Die Unterstützung, Beteiligung und Leitung von Projekten zur Förderung von Copernicus-Anwendungen.